Die deutsche Rechtschreibung folgt einem umfangreichen Regelwerk – von Groß- und Kleinschreibung über Getrenntschreibung bis zu den Kommaregeln. Unsere Lektoren kennen alle Regeln und sorgen dafür, dass Ihr Text fehlerfrei ist.
Preis pro Seite (250 Wörter) · Track Changes
Jeder Bereich hat eigene Regeln und typische Fehlerquellen – unser Korrektorat deckt alle ab.
Substantive groß, Adjektive klein – klingt einfach, ist es aber nicht immer. Substantivierungen, Eigennamen und feste Fügungen folgen eigenen Unterregeln.
Komma bei Nebensätzen, Einschüben, Aufzählungen und Infinitivgruppen – die deutsche Kommasetzung ist regelbasiert und mit Hilfe eines Lektors sicher beherrschbar.
Eine der häufigsten Fehlerquellen: Verb-Nomen-Verbindungen, Komposita und Präfix-Verben folgen seit der Reform 2006 neuen Regeln.
Kongruenz, Kasusrektion, Tempus und Modus: Grammatikalische Regeln bestimmen, ob ein Satz korrekt gebildet ist – und ob er das meint, was gemeint ist.
Die letzte große Rechtschreibreform trat 2006 verbindlich in Kraft. Sie brachte Änderungen in drei Kernbereichen: Laut-Buchstaben-Zuordnung (z. B. neue ss/ß-Regel nach Kurzvokalen), Getrennt- und Zusammenschreibung sowie Zeichensetzung. Viele Schreibende orientieren sich noch an der alten Schreibung – ein professioneller Lektor bringt Ihren Text auf den aktuellen Stand.
Die ss/ß-Regel ist eines der bekanntesten Beispiele: Nach einem kurzen Vokal steht ss („dass“, „muss“, „Fluss“), nach einem langen Vokal oder Diphthong steht ß („Straße“, „weiß“, „groß“). Die Schweizer Hochsprache kennt kein ß – dort steht immer ss.
Das Komma trennt im Deutschen Nebensätze vom Hauptsatz, markiert Einschübe und Appositionen und gliedert Aufzählungen. Seit der Reform 2006 sind Kommas bei erweiterten Infinitivgruppen und bestimmten Partizipialkonstruktionen freigestellt – können also gesetzt werden oder nicht. Entscheidend ist die Konsistenz: Wer in einer Arbeit Infinitivgruppen konsequent mit Komma schreibt, sollte das durchhalten.
Besonders fehleranfällig sind zusammengesetzte Sätze mit „und“ und „oder“: Verbindet eine Konjunktion zwei Hauptsätze, darf ein Komma stehen, muss aber nicht. Verbindet sie zwei Satzglieder (ohne eigenes Subjekt), steht kein Komma.
Grundregel: Alle Substantive werden großgeschrieben, alle anderen Wörter klein – außer am Satzanfang. Doch welche Wörter sind Substantive? Substantivierungen (z. B. „das Lesen“, „das Beste“) werden wie Substantive behandelt und großgeschrieben. Auch bestimmte feste Fügungen wie „Heute Abend“ oder „Guten Morgen“ folgen besonderen Regeln.
Schwierig werden Adjektive in Eigennamen („der Große Teich“) oder in Titeln („Kleines Latinum“). Hier ist ein Nachschlagen im Duden oft unumgänglich – oder der Einsatz eines Lektors, der es bereits weiß.
Viele Schreibende kennen die Grundregeln, sind sich bei Sonderfällen aber unsicher. Genau hier setzt unser Korrektorat an: Unsere Lektoren wenden das amtliche Regelwerk sicher an, kommentieren Zweifelsfälle und machen Ihren Text regelkonform und konsistent. Das gibt Ihnen Sicherheit – ob für eine Abschlussarbeit, einen Geschäftsbericht oder eine Publikation.
Das amtliche Regelwerk wird vom Rat für deutsche Rechtschreibung herausgegeben. Es ist die verbindliche Grundlage für Schulen, Behörden und Verlage. Die aktuelle Fassung stammt von 2024 und ist kostenlos online abrufbar.
Nach kurzem Vokal oder kurzem Diphthong steht ss (muss, dass, Fluss), nach langem Vokal oder Diphthong steht ß (Straße, weiß, groß). Die Schweizer Hochsprache schreibt immer ss, kein ß.
Vor „und“ steht kein Komma, wenn es zwei Satzglieder verbindet. Verbindet es zwei Hauptsätze, kann ein Komma gesetzt werden – muss aber nicht. Enthält einer der verbundenen Sätze einen Nebensatz, ist das Komma hilfreich für die Lesbarkeit.
Wesentliche Änderungen: ss/ß-Schreibung (dass statt daß), neue Regeln zur Getrennt- und Zusammenschreibung (z. B. kennenlernen zusammen oder getrennt) sowie Liberalisierungen bei der Großschreibung und Zeichensetzung.
Weil die Regeln von der Bedeutung abhängen: „schwer fallen“ (er ist schwer gefallen) versus „schwerfallen“ (es fällt ihm schwer). Der Bedeutungsunterschied entscheidet über die Schreibweise – das kann kein Algorithmus sicher erkennen.
Der aktuelle Duden basiert auf dem amtlichen Regelwerk. Wer nach Duden schreibt, schreibt automatisch nach der reformierten Rechtschreibung. Bei älteren Texten oder Vorlagen können noch alte Schreibweisen stecken – hier hilft ein Korrektorat.
Ja. Viele Hochschulen haben eigene Formatvorgaben. Unsere Lektoren prfen auf Wunsch, ob Ihr Text den sprachlichen Anforderungen Ihrer Hochschule entspricht – bitte geben Sie die Richtlinien bei der Bestellung an.
Alle Substantive (Nomen), Substantivierungen jeder Wortart, Eigennamen, Satzanfänge sowie bestimmte Ausdrücke in festen Fügungen. Adjektive in Eigennamen und Titeln können groß- oder kleingeschrieben werden – je nach Regelfall.
Beides meint dasselbe: die korrekte Verwendung von Satzzeichen wie Komma, Punkt, Semikolon, Doppelpunkt, Gedankenstrich und Anführungszeichen. „Interpunktion“ ist der fachsprachliche Begriff.
Ab 1,90 € pro Seite (250 Wörter) für das Standardkorrektorat. Alle Korrekturen werden als Track Changes eingetragen, sodass Sie jeden Eingriff nachvollziehen können.
Auf Wunsch fügen unsere Lektoren Kommentare im Dokument ein, die erklären, welche Regel angewendet wurde. So lernen Sie selbst für zukünftige Texte.
Ja. Das amtliche Regelwerk lässt bei manchen Wörtern zwei Schreibweisen zu (z. B. Delfin / Delphin). Unsere Lektoren wählen eine Variante und halten sie konsequent durch den gesamten Text durch.