Wie sicher sind Sie bei deutschen Rechtschreibregeln? Viele typische Fehler entstehen nicht aus Unwissenheit, sondern weil manche Regeln auch für geübte Schreibende schwierig sind – und genau dort helfen unsere Lektoren.
Preis pro Seite (250 Wörter) · Track Changes
Kennen Sie diese Stolpersteine? Hier zeigen sich die Grenzen von Selbstkorrektur und Softwareprüfung.
„Das“ ist Artikel oder Relativpronomen („das Buch“, „das, was...“). „Dass“ ist eine Konjunktion („ich weiß, dass...“). Trick: Kann man „dies“ einsetzen? Dann „das“, sonst „dass“.
„Seit“ ist eine Präposition oder Konjunktion für Zeitangaben („seit drei Jahren“). „Seid“ ist die 2. Person Plural von sein („ihr seid“). Klingt gleich, bedeutet etwas anderes.
Kennenlernen oder kennen lernen? Schwarzfahren oder schwarz fahren? Die Regeln hängen von Bedeutung und Betonung ab – kein Programm entscheidet das sicher.
„Das Beste“ (Substantivierung, groß) oder „das beste Ergebnis“ (Adjektiv, klein)? Substantivierungen großzuschreiben ist eine häufige Quelle von Unsicherheit.
Ein Rechtschreibquiz kann helfen, das eigene Bewusstsein für typische Fehlerquellen zu schärfen. Wer weiß, dass er bei „das/dass“ oder bei der Getrenntschreibung unsicher ist, kann gezielt aufpassen. Aber auch wer alle Fragen richtig beantwortet, schreibt in eigenen Texten Fehler – weil beim Schreiben andere kognitive Prozesse aktiv sind als beim Testen.
Das liegt an einem gut erforschten Phänomen: Beim Lesen ergänzt das Gehirn Fehlendes und korrigiert Bekanntes automatisch. Man „liest“, was man erwartet zu lesen – nicht, was tatsächlich da steht. Deshalb übersieht man im eigenen Text Fehler, die einem in einem fremden Text sofort auffallen würden.
Besonders häufig werden übersehen: Doppelte Wörter („die die Fehler“), fehlende oder überflüssige Kommas, falsch getrennte oder zusammengeschriebene Wörter sowie die Verwechslung homophoner Paare (wieder/wider, saiten/Seiten). Auch Tippfehler, die zufällig ein anderes echtes Wort ergeben („form“ statt „from“), werden von keiner Software erkannt.
Gerade bei langen Texten – Abschlussarbeiten, Manuskripten, Berichten – steigt die Fehlerquote im Selbstlektorat erheblich. Studien zeigen, dass Autoren im eigenen Text durchschnittlich nur etwa 60 % der Fehler selbst entdecken, selbst bei sorgfältiger Prüfung.
Zu den objektiv schwierigsten Regeln gehören: die Getrennt- und Zusammenschreibung von Verb-Nomen-Verbindungen, die Großschreibung von Substantivierungen, die korrekte Kommasetzung bei Infinitiv- und Partizipialgruppen sowie die Bindestrichschreibung in Komposita. Hinzu kommen Fremdwortschreibungen, die sich nicht aus dem Deutschen ableiten lassen.
Für Nicht-Muttersprachler sind zusätzlich Kasusendungen, die Deklination starker Adjektive und die Tempuswahl schwierig. Unsere Lektoren unterstützen auch Verfasser, die Deutsch als Zweitsprache schreiben.
Ein Rechtschreibquiz ist ein guter Einstieg – aber kein Ersatz für professionelles Korrekturlesen. Wer einen wichtigen Text sicher fehlerfrei abgeben möchte, setzt auf menschliche Lektoren. Unser Korrektorat ab 1,90 € pro Seite liefert Ihnen einen gründlich geprüften Text mit Track Changes zurück – transparent, nachvollziehbar und zuverlässig.
Ein Rechtschreibtest misst das Regelwissen in einer konzentrierten Testsituation. Im echten Schreibprozess fehlt diese Konzentration oft – deshalb enthalten auch Texte von Menschen mit gutem Regelwissen Fehler.
Das Gehirn korrigiert beim Lesen automatisch bekannte Muster. Man liest, was man erwarten würde – nicht was tatsächlich da steht. Deshalb übersieht man im eigenen Text Fehler, die fremden Lesern sofort auffallen.
Es schärft das Bewusstsein für typische Fehlerquellen. Langfristig verbessert sich die Rechtschreibung durch regelmäßiges Lesen anspruchsvoller Texte und durch das Nachschlagen im Duden bei Zweifelsfällen.
Word erkennt viele einfache Tippfehler, aber keine kontextabhängigen Fehler. „Er ist wieder gekommen“ ist laut Word korrekt – ob „wieder“ oder „wider“ gemeint ist, kann das Programm nicht entscheiden.
Immer, wenn ein Text wichtig ist: Abschlussarbeit, Bewerbung, Geschäftsbericht, Buchdruck. Bei kurzen formellen Texten wie E-Mails genügt meist eine sorgfältige Eigenkontrolle.
Ab 1,90 € pro Seite (250 Wörter) für das Standardkorrektorat. Bei längeren Arbeiten gilt: Je größer der Umfang, desto wichtiger – und oft günstiger pro Seite.
Alle unsere Lektoren sind Muttersprachler mit akademischem Hintergrund in Germanistik, Sprachwissenschaft oder einem Fachgebiet ihrer Spezialisierung. Sie kennen das amtliche Regelwerk und den aktuellen Duden.
Ja. Wir unterstützen auch Verfasser, die Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache schreiben. Unsere Lektoren gehen dabei besonders auf sprachliche Eigenheiten ein, die für Nicht-Muttersprachler typisch sind.
Im Standardpaket 24–72 Stunden, je nach Textlänge. Mit dem Express-Service erhalten Sie Ihr Dokument innerhalb von 24 Stunden zurück.
Ihr Dokument mit Track Changes: Alle Korrekturen sind sichtbar markiert und können mit einem Klick angenommen oder abgelehnt werden. Auf Wunsch erhalten Sie zusätzlich einen Kommentarbericht.
Ja, genau das ist unser Standardkorrektorat: ausschließlich formale Korrekturen (Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung) ohne stilistische Eingriffe. Ihr Text bleibt Ihr Text.
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